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Eine Konzertreihe des
Konzertvereins Isartal e. V.(KVI)
und des Fördervereins
Freunde des KVI e. V.

 

 

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Liebe Abonnenten und Freunde unserer Konzertreihe klassik pur! im isartal,
sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir hoffen, daß Sie alle einen schönen Sommer erlebt haben, nun aber auch wieder — wie viele andere Musikbegeisterte auch — gespannt den nächsten Konzerten entgegensehen.

Wir freuen uns sehr und sind äußerst dankbar, daß wir das Esmé-Quartett nach dem Ausfall des Konzerts im letzten Jahr nun für dieses Konzert am 8. Oktober 2022 in der Loisachhalle gewinnen konnten.


Esmé-Quartett

 

Mozart • Ligeti • Mendelssohn

 

Esmé-Quartett

 

Samstag, 8. Oktober 2022, 19:30 Uhr
Loisachhalle Wolfratshausen

 

Wonhee Bae, Violine 1
Yuna Ha, Violine 2
Jiwon Kim, Viola
Yeeun Heo, Violoncello

 

Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett Nr. 21 D-Dur KV575 (1789)

Programmänderung
statt: Dmitri Schostakowitsch
Streichquartett Nr. 9 Es-Dur, op. 117 (1964)

spielt das Quartett:
György Sándor Ligeti
Streichquartett Nr. 1 "Métamorphoses nocturnes" (1953-54)

Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquartett Nr. 6 f-moll, op. 80 (1847)

 

Das Esmé-Quartett wurde 2016 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln von vier koreanischen Musikerinnen gegründet, die sich schon lange als Freunde kannten. Rasch machte sich das Quartett einen Namen als außergewöhnliches Kammerensemble. Im Frühjahr 2018 gewann das Quartett den ersten Preis und vier Sonderpreise beim Wigmore Hall International String Quartet Competition in London und wurde im Herbst 2018 HSBC-Preisträger der Académie du Festival d'Aix. Es folgten Preise beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Trondheim 2017, dem Irene-Steels Wilsing Streichquartettwettbewerb 2018 und dem 55. Possehl Musikpreis Lübeck 2018.

 

Den Auftakt des Konzerts bildet Mozarts Streichquartett D-Dur KV 575, das auch "Preußisches Quartett Nr. 1" genannt wird, als erstes von insgesamt drei angeblich vom Preußenkönig Friedrich Wilhelm II., einem leidenschaftlichen Cellospieler, in Auftrag gegebenen Quartetten. Inzwischen aber scheint es klar, daß es keinen Auftrag des Königs dazu gab und Mozarts Bemerkung zum Eintrag in seinem Werkverzeichnis "Für Seine Mayestätt dem könig in Preussen" wohl nur Wunschdenken war.

 

Statt des neunten Streichquartetts von Dmitri Schostakowitsch spielt das Quartett das erste Streichquartett von György Sándor Ligeti. Dieses Quartett wurde 1953-54 komponiert. Es ist somit repräsentativ für das, was Ligeti "den prähistorischen Ligeti" nannte und sich auf die Werke bezog, die er schrieb, bevor er 1956 Ungarn verließ. Es wurde stark von Bartóks drittem und viertem Quartett inspiriert, so sehr, daß es von seinem ungarischen Komponistenkollegen György Kurtág als "Bartóks siebtes Streichquartett" bezeichnet wurde.

 

Im Mai 1847 starb Fanny Hensel, die musikalisch hochbegabte Schwester Felix Mendelssohns, unter tragischen Umständen im Alter von nur 41 Jahren: Am 14. Mai leitete sie eine Chorprobe zur "Ersten Walpurgisnacht" ihres Bruders und erlitt einen Schlaganfall. Noch in derselben Nacht starb sie. Der erschütterte Bruder hat diesen Verlust nie verwunden. Sein sechstes Streichquartett kann zweifelsfrei als Reaktion auf den Tod der Schwester interpretiert werden. Es ist ein Stück von so rückhaltloser Intensität des Ausdrucks, wie es Mendelssohn nur einmal geschrieben hat. Als er es im September 1847 beendete, hatte er selbst nur noch zwei Monate zu leben.

 

Wir freuen uns über zahlreiche Zuhörer und wünschen allen einen schönen Abend und viel Vergnügen!

 

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Markus Legner
KVI-Vorsitzender
Konzertverein Isartal e. V.

 


Dr. Wolfgang Lackner
Vorsitzender
Freunde des KVI e. V.

 


Karten 30 € / ermäßigt 15 € (gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises)
im Vorverkauf und an der Abendkasse inkl. aller Ticket-Gebühren


Impressum:
© 2022 Konzertverein Isartal e. V., Freunde des KVI e. V.
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Schirmherren: Prof. Christoph Adt, Prof. Ingolf Turban
Künsterischer Leiter: Henri Bonamy


 


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